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Technische Beratung beim Netzanschluss des Solarparks „Krempendorf III“

Consulting Netzanschluss PV-Park Strategieentwicklung
Kunde: FP Lux Solar GmbH
Projektjahr: 2020
Projektziel: Fachliche Abstimmung und Festlegung der technischen Anforderungen für den regelkonformen Netzanschluss des Solarparks

GRIDSIDE unterstützte die FP Lux Solar GmbH als technischer Berater beim Netzanschluss des Solarparks „Krempendorf III“. Im Fokus stand die fachliche Abstimmung der technischen Anforderungen mit dem zuständigen Verteilnetzbetreiber.

Ausgangslage

Für den Netzanschluss des Solarparks war ein neu erstellter Datenabfragebogen des Netzbetreibers fachlich zu prüfen und abzustimmen. Zentrale Fragestellungen betrafen die Auslegung von Schutzeinstellungen sowie das Wirk- und Blindleistungsverhalten der Anlage. Die Anforderungen sollten vollständig der VDE-Anwendungsregel 4120 entsprechen und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig bleiben. Zusätzlich war zu berücksichtigen, dass der Solarpark einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt mit zwei weiteren, leistungsstärkeren PV-Anlagen nutzt.

Unser Lösungsansatz

GRIDSIDE begleitete einen Abstimmungstermin mit dem Verteilnetzbetreiber und übernahm die technische Bewertung der Inhalte des Datenabfragebogens. In enger Abstimmung mit allen Beteiligten wurden Anforderungen zu Schutzkonzepten sowie zum Wirk- und Blindleistungsverhalten fachlich diskutiert, präzisiert und angepasst. Ziel war eine regelkonforme, zugleich pragmatische Lösung, die technische Sicherheit und wirtschaftliche Umsetzbarkeit vereint.

Ergebnis

Die technischen Anforderungen für den Netzanschluss des Solarparks wurden einvernehmlich festgelegt und verabschiedet. Die vereinbarten Schutzeinstellungen und Betriebsparameter erfüllen die regulatorischen Vorgaben und ermöglichen einen sicheren Netzbetrieb. Gleichzeitig konnte der wirtschaftliche Aufwand für alle Projektbeteiligten begrenzt werden. Der Solarpark wird über nachrangige Einspeisung am bestehenden Netzanschlusspunkt gemeinsam mit zwei leistungsstärkeren PV-Anlagen betrieben. Die zusätzliche, nachrangige Einspeisung dient der netztechnischen Optimierung und gleicht Übertragungs- sowie Effizienzverluste der Bestandsanlagen aus, ohne die vertraglich zugesicherte Wirkleistung am Netzverknüpfungspunkt zu erhöhen.

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Falko Nofz

Principal Engineer
Netzplanung
+49 351 207882 02

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